Jean Pütz
deutscher Moderator mit Langzeiteffekt
Jean Pütz wurde 1936 in Köln Kind deutsch / luxemburgischer Eltern geboren. Wegen des Nazi-Regimes wuchs er bei seiner Mutter auf.
Sein eigentlicher Berufswunsch war immer schon Journalist zu werden. Trotzdem machte er zuerst eine dreijährige Lehre an der "Ecole des arts et métiers" du Luxembourg mit dem Abschluss Elektromechaniker und das Ingenieur Studium mit Abschluss“ Diplomingenieur der Nachrichtentechnik“.
Ab 1970 war er beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) tätig und bekam die Chance die Redaktion Naturwis-senschaft und Technik im kurz vorher gegründeten 3. Programm aufzubauen. Er war Redakteur, Autor, Mo-derator und schließlich auch Produzent.
Aus seiner Idee für eine Elektronik-Bastelsendung entwickelte er die WDR-Sendeform "Hobbythek", die 1974 erstmals ausgestrahlt wurde. Die von Jean Pütz konzipierte und moderierte Sendung für Hobbyfreun-de, Tüftler und Wissbegierige, präsentierte sich mit einem neuen Ansatz telegener Wissensvermittlung, und zwar über Jahrzehnte hinweg. Pütz demonstrierte u. a. wie man Käse macht, Bier braut oder Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmittel selber herstellt. Dabei gelang ihm der Spagat zwischen seriöser Information und lockerer Präsentation. Es entstanden in Deutschland fast 400 Geschäfte, die bereit waren, die Zutaten für die Rezepte anzubieten. Dabei galt als Ehrenkodex, dass weder Pütz noch seine Autoren und ebenso wie der WDR niemals am Verkaufserlös beteiligt waren.
Ausgestrahlt wurde Hobbythek unter anderen von Sendern wie NDR, HR SDR/SWF, RBB, SFB.
In den 70 er Jahren ist Pütz zu einem der erfolgreichsten deutschen Buchautoren aufgestiegen. Die von ihm geschriebenen oder herausgegebenen rund 80 Bücher erreichten eine Gesamtauflage von über sechs Milli-onen Exemplaren.
Die Hobbythek war nicht das einzige Tätigkeitsfeld. Er schuf das damals neue Format der „Wissenschafts-show“ , übernahm als Autor und Moderator die berühmte ARD-Sendereihe "Bilder der Wissenschaft, entwi-ckelte zusammen mit der Redakteurin Gabriele Conze im WDR-Fernsehen ein neues Format eines Um-weltmagazins mit Namen "Dschungel - leben und leben lassen".
Auch ehrenamtlichen Tätigkeiten z.B. für das Goethe Institut war Pütz gegenüber immer sehr aufgeschlos-sen.
Jean Pütz erhielt viele Auszeichnungen:
neben zahlreichen Wissenschaftsjournalismus-Preisen, den Preis der Deutschen Gartenbaugesellschaft für besondere Verdienste sowie den Weinförderpreis wegen objektiver und wissenschaftlicher Information zum Thema Wein, wurde er auch zum "Botschafter der Berge" ernannt.
Er ist Batelle-Preisträger für Wissenschaftsjournalismus, erhielt den Preis der Gesellschaft der Deutschen Chemiker für hervorragenden Wissenschaftsjournalismus, den Preis der AOK Rheinland für Journalisten und Schriftsteller. Im Jahr 2000 wurde ihm die goldene Schlemmerente Wassenberg zuerkannt. Damit soll-ten seine Verdienste um gesunde und trotzdem schmackhafte Ernährung gewürdigt werden.
deutscher Moderator mit Langzeiteffekt
Jean Pütz wurde 1936 in Köln Kind deutsch / luxemburgischer Eltern geboren. Wegen des Nazi-Regimes wuchs er bei seiner Mutter auf.
Sein eigentlicher Berufswunsch war immer schon Journalist zu werden. Trotzdem machte er zuerst eine dreijährige Lehre an der "Ecole des arts et métiers" du Luxembourg mit dem Abschluss Elektromechaniker und das Ingenieur Studium mit Abschluss“ Diplomingenieur der Nachrichtentechnik“.
Ab 1970 war er beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) tätig und bekam die Chance die Redaktion Naturwis-senschaft und Technik im kurz vorher gegründeten 3. Programm aufzubauen. Er war Redakteur, Autor, Mo-derator und schließlich auch Produzent.
Aus seiner Idee für eine Elektronik-Bastelsendung entwickelte er die WDR-Sendeform "Hobbythek", die 1974 erstmals ausgestrahlt wurde. Die von Jean Pütz konzipierte und moderierte Sendung für Hobbyfreun-de, Tüftler und Wissbegierige, präsentierte sich mit einem neuen Ansatz telegener Wissensvermittlung, und zwar über Jahrzehnte hinweg. Pütz demonstrierte u. a. wie man Käse macht, Bier braut oder Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmittel selber herstellt. Dabei gelang ihm der Spagat zwischen seriöser Information und lockerer Präsentation. Es entstanden in Deutschland fast 400 Geschäfte, die bereit waren, die Zutaten für die Rezepte anzubieten. Dabei galt als Ehrenkodex, dass weder Pütz noch seine Autoren und ebenso wie der WDR niemals am Verkaufserlös beteiligt waren.
Ausgestrahlt wurde Hobbythek unter anderen von Sendern wie NDR, HR SDR/SWF, RBB, SFB.
In den 70 er Jahren ist Pütz zu einem der erfolgreichsten deutschen Buchautoren aufgestiegen. Die von ihm geschriebenen oder herausgegebenen rund 80 Bücher erreichten eine Gesamtauflage von über sechs Milli-onen Exemplaren.
Die Hobbythek war nicht das einzige Tätigkeitsfeld. Er schuf das damals neue Format der „Wissenschafts-show“ , übernahm als Autor und Moderator die berühmte ARD-Sendereihe "Bilder der Wissenschaft, entwi-ckelte zusammen mit der Redakteurin Gabriele Conze im WDR-Fernsehen ein neues Format eines Um-weltmagazins mit Namen "Dschungel - leben und leben lassen".
Auch ehrenamtlichen Tätigkeiten z.B. für das Goethe Institut war Pütz gegenüber immer sehr aufgeschlos-sen.
Jean Pütz erhielt viele Auszeichnungen:
neben zahlreichen Wissenschaftsjournalismus-Preisen, den Preis der Deutschen Gartenbaugesellschaft für besondere Verdienste sowie den Weinförderpreis wegen objektiver und wissenschaftlicher Information zum Thema Wein, wurde er auch zum "Botschafter der Berge" ernannt.
Er ist Batelle-Preisträger für Wissenschaftsjournalismus, erhielt den Preis der Gesellschaft der Deutschen Chemiker für hervorragenden Wissenschaftsjournalismus, den Preis der AOK Rheinland für Journalisten und Schriftsteller. Im Jahr 2000 wurde ihm die goldene Schlemmerente Wassenberg zuerkannt. Damit soll-ten seine Verdienste um gesunde und trotzdem schmackhafte Ernährung gewürdigt werden.