Hoteliers investieren 2010 in die Zukunft

452 Hotelbau-Projekte mit über 70.000 Zimmern werden derzeit in Deutschland voran getrieben, davon 335 Neubauten. Insgesamt werden über 9,5 Milliarden Euro investiert. Im Durchschnitt kostet jedes neu errichtete Hotel etwa 25,4 Millionen Euro. Die meisten Hotelprojekte sind in Bayern (65) und Baden-Württemberg (59) zu finden. Über die Hälfte der Projekte sind im Luxussegment (fünf Sterne) angesiedelt.
(Quelle: CHD Expert Deutschland – Studie “HOTEL UPGRADE 2010?)

 

Trends in der Gastronomie

Die Trends 2009/2010 sind klar erkennbar:


• Regionale Herkunft, Frische, Qualität
• Gesunde, bewusste Ernährung
• Gehobenes Fastfood/fast Casual
• Inszenierung/Erlebnis
• Take-away

Man isst und trinkt wieder „Heimat“ – in der Krise mehr denn je. Die Gäste legen Wert auf frische, saisonale Angebote und regionale Herkunft. “Die einheimische Küche steht vor der italienischen Küche auf der Beliebtheitsskala der Deutschen ganz oben. Entscheidend sind Qualität, Geschmack und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Einhergehend mit der Rückbesinnung auf heimische Produkte und regionale Spezialitäten lässt sich auch bei der Einrichtung von Gastronomiebetrieben ein Trend zum „Heimatlichen“ feststellen – back to the roots. In Zeiten, in denen immer mehr Menschen die Globalisierung kritisch hinterfragen, haben regionale Küche und eine gemütliche Wohnzimmer- oder Hüttenatmosphäre – bitte mit frischen Blumen – Konjunktur.
Gefragt sind Wohlfühlorte zur Kommunikation, Inspiration, und Entspannung. Neben qualifizierter Beratung zählen mehr denn je eine ehrliche, aufrichtige Zuwendung und herzliche Gastfreundschaft. Die Gäste wollen verwöhnt, nicht versorgt werden.

Die Einstellung zu Slowfood oder Bio hat sich radikal geändert. Gesucht sind Produkte, die gut für Körper und Seele sind (Wellfood).

 

Frankreich ist wieder der größte Weinproduzent

Dies teilte der internationale Weinverband (OIV) in Paris mit. Die Produktion in Frankreich liegt damit nur wenig höher als diejenige von Italien mit 45.5 Mio. hl. Im vergangenen Jahr lag Italien noch vor Frankreich. Deutschland folgt mit deutlich geringeren Mengen von 9.4 Mio. hl hinter Spanien auf Platz vier der europäischen Rangliste.
Der internationale Weinverband erwartet, dass der Weinkonsum weiter zurückgehen wird. Die Nachfrage sei weltweit gesunken und man zeigt sich besorgt wegen den Auswirkungen des Klimawandels. Es sei in den letzen Jahren die klare Tendenz zu beobachten, dass die Weinlese immer früher begonnen hat. Die Winzer setzen zunehmend auf die künstliche Bewässerung, um die Reben vor Trockenperioden zu schützen.

Arbeitskosten in der Gastronomie

 

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat die aktuellen Zahlen zum Thema Arbeitskosten in Deutschland bekannt gegeben. Die Gastronomie belegt im Vergleich den letzten Platz. Im Durchschnitt verdient ein Mitarbeiter rund 16,10 Euro. Die Arbeitskosten setzen sich aus den beiden Hauptbestandteilen Bruttolöhne und -gehälter sowie Lohnnebenkosten zusammen. Die Betrachtung des Verhältnisses der Lohnnebenkosten zu den Bruttolöhnen und -gehältern erlaubt einen Vergleich der Lohnnebenkosten unabhängig vom Lohnniveau der einzelnen Mitgliedstaaten. Im Jahr 2009 zahlten die Arbeitgeber in Deutschland auf 100 Euro Bruttolohn und -gehalt 32 Euro Lohnnebenkosten. Damit lag Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 36 Euro und nahm mit Rang 13 innerhalb der Europäischen Union einen Mittelplatz ein. In Frankreich entfielen auf 100 Euro Lohn zusätzlich 50 Euro Lohnnebenkosten, in Malta waren es nur 9 Euro. Hauptbestandteil der Lohnnebenkosten sind die Sozialbeiträge der Arbeitgeber, also vor allem die gesetzlichen Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen sowie die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung.

 

Quelle: www.hoga-pr.de/gastro/zahlen

Aktuelle Trinkgeldstudie belegt:
Männer geben mehr Trinkgeld als Frauen

 

Männer geben im Restaurant und im Hotel mehr Trinkgeld als Frauen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Hotelreservierungsportals HRS. Zwar geben sie genauso häufig einen Obolus wie Männer, allerdings geben sie einen kleineren Betrag an Trinkgeld heraus. So bekommt das Zimmermädchen von 81 Prozent der weiblichen Gäste einen Euro oder weniger pro Übernachtung, während rund ein Drittel der männlichen Gäste zwei Euro oder mehr pro Nacht lockermacht. Knapp 60 Prozent der befragten Deutschen gab an, nur dann Trinkgeld zu geben, wenn sie mit den Service-Leistungen auch wirklich zufrieden waren. Am meisten bekommen laut Studie die Zimmermädchen. 37 Prozent der Gäste honorieren die Arbeit mit einem Trinkgeld. 29 Prozent der Gäste stecken dem Zimmerservice Geld zu, und 20 Prozent belohnen die Pagen. Laut Studie sind besonders Urlauber sehr spendierfreudig. 9 Prozent der Befragten gaben an, generell kein Trinkgeld zu geben.

MwSt-Satz 2010 für Hotel-Fruehstueck revidiert:
Hotel-Fruehstueck kann wie 2009 abgerechnet werden

 

Die Vernunft siegt manchmal doch!
Erst hat die Bundesregierung heftig Verwirrung gestiftet, nun nimmt sie alles wieder zurück: Geschäftsreisende können ihr Hotel-Frühstück wieder genauso wie bis Ende 2009 abrechnen. Alle Aufregung um die gesplitteten Mehrwertsteuer-Sätze für Hotel-Übernachtung und Frühstück war offenbar umsonst. Das Bundesfinanzministerium wird in Kürze ein Schreiben veröffentlichen, das Firmenkunden und Geschäftsreisenden bei der Abrechnung ihrer Ausgaben den Weg zurück zur alten Regelung gestattet: Unabhängig von den unterschiedlichen Steuersätzen kann das Hotel-Frühstück dann wieder zum Sachbezugswert von 1,57 Euro abgerechnet werden. Dies soll rückwirkend zum 1. Januar 2010 gelten, dem Tag also, an dem das Wachstumsbeschleunigungsgesetz mit seiner reduzierten Übernachtungssteuer von 7 statt 19 Prozent in Kraft getreten war.
Für Chaos und hohen bürokratischen Aufwand hatte zuletzt die Regelung gesorgt, dass eine solch vereinfachte Abrechnung nur noch möglich war, wenn die Hotel-Buchung explizit vom Arbeitgeber veranlasst wurde: Nicht der Reisende, sondern der Chef musste also buchen und den Nachweis darüber sorgfältig archivieren. Selbst die Anerkennung dieser Möglichkeit wäre aber wohl von den einzelnen Betriebsfinanzämtern abhängig gewesen. Die Alternative wäre gewesen, der Geschäftsreisende trägt seine Frühstückskosten selbst, weswegen mehr und mehr Reisende in den letzten Wochen sogar auf ihre morgendliche Mahlzeit verzichtet hätten, wie Hotels berichten. Heutzutage kostet ein Hotel-Frühstück in der Regel weit über 10 Euro. Hätte sich hingegen das Unternehmen bereit erklärt, die hohen Frühstückskosten seinen Reisenden zu erstatten, hätte es dies als geldwerten Vorteil mit 25 Prozent versteuern müssen - zumindest jenen Teil, der über den Sachbezugswert von 1,57 Euro hinausgegangen wäre.
Firmenkunden sahen dadurch ein Bürokratie-Monster großen Ausmaßes mit entsprechenden Kostensteigerungen aufziehen.
Wichtig ist allerdings: Anders als früher muss das Frühstück wegen der nach wie vor unterschiedlichen Steuersätze auf der Rechnung aufgeführt werden. Zusätzlich erlaubt das Finanzministerium voraussichtlich noch eine zweite Variante: das so genannte "Business-Paket". Hierunter dürfen diverse sonstige Ausgaben wie Parken, Internet und eben Frühstück auf der Rechnung zusammengefasst werden. In diesem Fall kann der Geschäftsreisende dann sogar die gewohnten pauschalisierten 4,80 Euro geltend machen. Offiziell soll das Ganze in den nächsten Tagen verkündet werden.

 

Quelle: pregas.de