Claudia Winter ist Diplom-Sozialpädagogin an einer Schule. Die
Lust am Lesen und Schreiben wurde bei der Tochter gehörloser
Eltern schon früh gefördert, aus Sorge, sie könnte
sonst sprachlich benachteiligt sein.
Ihre Deutschlehrerin verzweifelte regelmässig, als die Schulaufsätze
permanent exakt am Thema vorbeischlitterten. "Du hast zuviel
Phantasie, mein Kind. Du sollst keine Geschichte erfinden, sondern
diesen Text interpretieren".
Als Teenager tat sie das, was alle Mädchen in dieser Phase tun:
Tagebuch schreiben. Daneben die übliche Laufbahn aus Gedichten
und Kurzgeschichten. Dann wurde Claudia Winter erwachsen.
Sie ging bei einem Rechtsanwalt in die Lehre, studierte nach einigen
Wirrungen und Irrungen schliesslich Sozialpädagogik.
"Wenn Du dich langweilst, schreib doch einfach ein Buch",
antwortete ihr Lebensgefährte auf die Klage, dass er sich mehr
für die neuentdeckten Onlinespiele interessiere als für
sie. Das war die letzte Initialzündung zu ihrem Debüt-Roman
"Ausgerechnet Soufflé!".
"Ausgerechnet Soufflé" - ein köstlicher
Liebesroman mit Rezepten.
Kurzbeschreibung

"Ich führe das ganz und gar durchschnittliche Leben einer Singlefrau
in Köln. Mit dem Gros meiner Leidensgefährtinnen habe ich vor allem
eines gemein: Ich habe mein langweiliges Dasein ordentlich satt. Tagein,
tagaus ertrage ich in einer renommierten Anwaltskanzlei einen übellaunigen
Boss, lecke Klebestreifen von Briefumschlägen an, koche sagenhaft
schlechten Kaffee und vertröste die Gattin des Chefs am Telefon auf
nirgend wann. Die Höhepunkte des Tages bestehen im Feierabendstempeln
und in haltlosen Bollywood-Kochgelagen mit meiner Freundin Britta.
Beides tue ich täglich. Irgendwann geht die Sache schief. Eigentlich
geht nur eine Akte schief. Doch das ist sauteuer und sozusagen wegweisend.
Ich halte die Türklinke des Büros in der Hand. Und zwar von außen.
Da stehe ich nun, Katharina Lehner. Ohne Job, ohne Mann, ohne Plan.
Mein unwiderstehlicher Nachbar zählt nicht - den traue ich mich nicht
mal anzusprechen. Aber ich habe ja das, was ich manchem nicht unbedingt
vorbehaltlos wünschen würde: Ein Rezept für jede Lebenslage, ein paar
Flaschen sündhaft teuren Wein und eine durchgeknallte Busenfreundin.
Wir ertränken meinen Kummer gemeinsam und hecken einen genialen Plan
aus: Wir eröffnen einen Kochbuchladen nebst Bistro und Kochstudio.
Himmelherrgott nochmal! Hätte mich nicht mal jemand vorwarnen können?!"
Laden Sie hier eine Leseprobe von "Ausgerechnet
Soufflé!"
Und das sagen die Leser über das Buch und damit sagen sie schon
fast alles:
- "Einfach nur köstlich"
- "Was für ein kreativer Genuß!"
- "Schmunzeln mit Geschmack"
- "Süchtig machend"